Haut und Körper auf den Sommer vorbereiten
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Haut und Körper auf den Sommer vorbereiten sonnenschutz-istock

Steckt Ihre Haut noch tief im Winter?

Die Haut ist mit einer Fläche von eineinhalb bis zwei Quadratmetern das größte Organ des menschlichen Körpers und macht rund ein Sechstel unseres Körpergewichts aus und täglich wird sie vielfältigen Belastungen ausgesetzt.

Je nach Jahreszeit hat die Haut unterschiedliche Bedürfnisse, auf die man die Hautpflege entsprechend anpassen muss. Die Produkte aus dem Winter sind für die Haut im Sommer zu fetthaltig.

Peelings

Das Winterfell muss weg! Und am besten gelingt dies mit Peelings, sanfter Pflege und kleinen Verwöhnkuren, die die Geschmeidigkeit und Elastizität unserer Haut fördern. Denn kommt erst mal die Sonne hervor, wird unser größtes Organ Haut nämlich auf Hochtouren schuften müssen! Also helfen wir ihr doch ein bisschen dabei, sich zu regenerieren und aufzubauen. Peelings lösen die abgestorbenen Hautschüppchen und lassen die Haut wieder atmen während sie sich erneuert. Wichtig, das werden die meisten von euch sicher ohnehin wissen, ist, dass man es mit Peelings nicht übertreibt. Einmal pro Woche (oder bei empfindlicher Haut sogar alle 14 Tage) reicht aus, denn man will ja nicht gewaltsam die obere Hautschicht runterrubbeln, sondern nur lose Partikel und Schüppchen entfernen und unterstützen.

Die klassischen Peelings, bei denen gerubbelt wird, werden auch mechanische Peelings genannt. Mithilfe von sanften Schleifpartikeln werden die Hautschüppchen entfernt. Mechanische Peelings findet ihr als Gele, Pasten oder aber auch als Masken.

Menschen mit empfindlicher Haut nutzen am besten Enzym-Peelings. Diese kommen komplett ohne Säuren und “Schleifpartikel” aus und bauen auf Enzyme, die in Früchten vorkommen. Sehr oft kommen in Enzym-Peelings die Wirkstoffe Papain (ein Wirkstoff aus dem Papayabaum) und Bromelein (als Extrakt aus der Ananas) vor. Diese Enzyme wirken direkt an der Hornschicht, indem sie die Proteine aufspalten und so die abgestorbenen Hautschüppchen von den intakten trennen. Enzym-Peelings gibt es als Cremes, Masken und in Puderform – wobei die Puder dann mit Wasser aufgeschäumt werden, so dass hier ein feiner fluffiger Schaum entsteht, der dann aufs Gesicht aufgetragen wird. Enzym-Peelings müssen in der Regel etwas länger einwirken als mechanische Peelings, da sich hier die Wirkung für die Aufspaltung erst entfalten muss. So sind Zeiten zwischen 1-15 Minuten durchaus normal. Sie wirken dadurch allerdings auch sehr intensiv und trotzdem sanft. Im Anschluss wird das Produkt dann samt Grauschleier vom Gesicht genommen. Langfristig gesehen wird die Haut dann deutlich strahlender und natürlich auch feiner.

Chemische Peelings arbeiten mit Säuren anstatt mit Schleifpartikeln. Diese Peelings werden durch einen chemischen Reiz, entsprechend der jeweiligen Substanzen, ausgelöst. Je nach Höhe der Konzentration tragen diese Peelings die äußere Hautschicht (mehr oder weniger) ab.

Die Fruchtsäuremoleküle sind sehr klein und so können so besonders gut in die obere Hautschicht einwirken. So wirken sie gezielt auf die Haut ein und bewirken durch eine Irritation, dass neue Hautzellen gebildet werden. AHA-Peelings werden bei sonnengeschädigter, aber auch trockener Haut empfohlen

Sehr weit verbreitet ist die Nutzung von BHA-Peelings mit der enthaltenen Salicylsäure gegen Akne, Unreinheiten und fettige Haut. Die Säure hat die Eigenschaft, tief in die Hautporen einzudringen und die Hautfette dort “anzuziehen”. Mit ihrer antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung ist sie daher ideal für das Entgegenwirken von unerwünschten Pickeln und Akne oder auch für eine empfindliche und gerötete Haut. Aber auch für Geplagte mit einem Rosazea-Problem bieten diese Peelings eine Lösung und helfen mit ihren antientzündlichen Eigenschaften.

 

Ein bisschen Bräune schadet nie!

Nein, wir werben jetzt nicht fürs Solarium oder intensives Sonnenbaden . Der gute alte Selbstbräuner aus der Tube tut es auch. Und heutzutage gibt es gut entwickelte Selbstbräuner, die nicht mehr nach dem typischen Bräunungsduft riechen und die Haut austrocknen. Ganz im Gegenteil! Mit Mandelöl und frischen Düften verleihen Selbstbräuner einen leicht gebräunten Teint.

 

Was bei der Umstellung der Haut vom Winter auf das Frühjahr ebenfalls helfen kann, ist eine Ampullenkur.

Die hohe Wirkstoffkonzentration hilft dabei, den Teint bis in die Tiefe zu durchfeuchten. Das bereitet die Haut auch optimal auf die Sonne vor, denn eine gut durchfeuchtete Haut bräunt schneller und auch gleichmäßiger.

 

Ein Großteil der Sonnenschäden entsteht im ganz normalen Alltag - beim Spaziergang, beim Shopping. Deshalb macht es auch Sinn, bei der Wahl der Tagespflege auf einen Lichtschutzfaktor zu achten.

Generell wird dabei zwischen Produkten mit chemischen und physikalischen Filtern unterschieden

Entscheidend ist der Lichtschutzfaktor. Er sagt aus, um das Wievielfache die natürliche Eigenschutzzeit der Haut verlängert wird. So bedeutet zum Beispiel ein LSF von 20 für Menschen mit einer natürlichen Eigenschutzzeit von 10 Minuten, dass die ersten Zeichen einer Hautrötung erst nach der 20-fachen Bestrahlungszeit, also nach 200 Minuten, auftreten.

 

Beta-Carotin, auch Provitamin A genannt. Beta-Carotin fördert die Pigmentbildung der Haut und bereitet sie so auf Sonneneinstrahlung vor. Den Vitalstoff gibt es zum einen in Form von rezeptfreien Kapseln. Hierbei sollte jedoch eine Überdosierung vermieden werden. Wer sich jedoch täglich gesund ernährt, kann Beta-Carotin in ausreichender Menge alleine durch seine Nahrung zu sich nehmen. Es steckt etwa verstärkt in Karotten, Tomaten, grünem Blattgemüse, Kürbis, Pfirsich, Mango oder Grapefruit.

 

Enthaarung

Glatte Arme und Beine gehören in unserem Kulturkreis ebenso zu einem gepflegten Äußeren, wie haarfreie Achseln. Glatt wie ein Kinderpopo ist angesagt und wird sowohl aus hygienischen wie auch aus ästhetischen Gründen von Vielen angestrebt.

Wenn ihr die Haarentfernung mit Wachs mehrmals angewendet haben, werdet ihr erfreut feststellen, dass der Zeitraum bis zur nächsten Enthaarung immer ein bisschen länger dauert. Das liegt daran, dass die neuen Härchen dünner und spärlicher nachwachsen.

 

Handpflege im Frühling

Auch gut gepflegte Hände zeigen nach dem Winter oft die Spuren einer zu trockenen Haut. Erste Wahl sollte stets eine gute Handcreme sein. Vergessen sollte man aber keinesfalls, dass jetzt eine milde Waschlotion für das Händewaschen Ideal ist.

 

Zu guter Letzt: Macht die Füße frühlingsfit!

Sie vernachlässigen wir in der kalten Jahreszeit nur allzu gern: unsere Füße. Doch sobald wir wieder Sandalen, Flip Flops und Ballerinas tragen wollen, wird es höchste Zeit, unsere treuen Begleiter vorzeigbar und streichelzart zu machen. Ein Peeling und ein erfrischendes Fußbad machen die Haut schön weich – anschließend lässt sich die Hornhaut gut mit einem Bimsstein lösen. Eine hornhautreduzierende Creme hilft zusätzlich, raue Winterfüße wieder zart zu machen. Wer gerne Bein zeigt, kann mit einem schimmernden Spray für einen extra Hingucker sorgen.

 

Eine der wichtigsten Maßnahmen für gesunde Haut ist es für genügend Flüssigkeitszufuhr von innen zu sorgen. Pflegeprodukte können zwar fast alle Zeichen einer zu trockenen Haut verschwinden lassen, dauerhaft wird diese aber nur schön bleiben, wenn man auch genügend trinkt. Achtet darauf 2-3 l Wasser am Tag zu trinken um die Haut auch von innen zu unterstützen.

 

Beobachten ist überhaupt das Stichwort für die Sommerhaut. Beobachtet eure Haut! Die ändert nämlich ihre Bedürfnisse nach und nach und die Pflegeroutine sollte idealerweise im Einklang Stück für Stück angepasst werden. Fällt die Pflege im Winter ja meist reichhaltiger aus, genügen gen Sommer hin leichtere Texturen und Cremes, die die Haut zwar weiterhin effizient mit Feuchtigkeit versorgen, aber dennoch keinen unangenehmen schweren Film hinterlassen.

 

Gönnt euch jetzt einen Besuch bei mir. Ich sehe, was die Haut wie häufig braucht und stelle die Pflege darauf optimal ein.

 

Gesichtspflege ist nicht nur Frauensache, auch Männer sollten sich darüber Gedanken machen.

 

Wie sagte schon Karl Lagerfeld: „Der Körper ist wie ein Auto. Wenn man gut drauf aufpasst, hat man am Ende ein Vintagemodell.“

Also Männer, worauf wartet ihr noch?

 

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